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Technik

Sitemaps, Canonicals und Weiterleitungen beim Relaunch

Wie URL-Änderungen technisch geplant werden, damit relevante Inhalte erreichbar, eindeutig und auffindbar bleiben.

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Ein Relaunch benötigt eine vollständige Zuordnung alter zu neuer URLs, dauerhafte serverseitige Weiterleitungen, selbstreferenzierende Canonicals auf den Zielseiten, aktualisierte interne Links und eine Sitemap mit ausschließlich neuen kanonischen URLs. Weiterleitungsketten, widersprüchliche Signale und pauschale Umleitungen auf die Startseite werden vermieden.

Jede bestehende URL erhält eine Entscheidung

Vor dem Relaunch wird der vorhandene URL-Bestand aus Sitemap, Crawling-Daten, Analytics, internen Links und relevanten externen Verweisen zusammengeführt. Für jede URL wird entschieden: übernehmen, auf ein fachlich gleichwertiges Ziel weiterleiten, zusammenführen oder bewusst entfernen.

Eine alte Integrationsseite sollte nicht pauschal auf die Startseite zeigen. Existiert kein angemessener Ersatz, ist ein klarer entfernter Status oft verständlicher als eine inhaltlich falsche Umleitung.

Weiterleitungen möglichst direkt führen

Dauerhafte serverseitige Weiterleitungen verbinden die alte URL unmittelbar mit dem endgültigen Ziel. Ketten über mehrere historische Adressen erhöhen Fehlerquellen und erschweren die Diagnose.

Auch Protokoll-, Host- und Pfadvarianten werden berücksichtigt. Regeln werden zunächst in einer Testumgebung gegen die geplante Zuordnung geprüft und nach Veröffentlichung erneut gecrawlt.

Canonical-Signale konsistent halten

Die neue Zielseite verweist mit ihrem Canonical auf die tatsächlich gewünschte kanonische URL. Interne Links, Sitemap und Weiterleitungen sollten dieselbe Adresse unterstützen.

Ein Canonical ersetzt keine Weiterleitung bei einem echten URL-Umzug. Google beschreibt Weiterleitungen und rel="canonical" als unterschiedliche Signale, die je nach Situation eingesetzt und konsistent kombiniert werden.

Die Sitemap beschreibt den neuen Sollzustand

Eine XML-Sitemap enthält kanonische, indexierbare Ziel-URLs und keine alten Weiterleitungsadressen. Sie hilft beim Auffinden, garantiert aber weder Crawling noch Indexierung.

Nach dem Start wird die neue Sitemap eingereicht und technisch überwacht. Statuscodes, Canonicals, robots-Regeln und interne Links werden gemeinsam geprüft, weil ein korrektes Sitemap-File andere Widersprüche nicht ausgleichen kann.

Fachliche Inhalte nach dem Umzug kontrollieren

Ein technischer 200-Status beweist nicht, dass die richtige Information am Ziel steht. Stichproben priorisieren Preis-, Produkt-, Integrations-, Security- und stark verlinkte Wissensseiten.

Google empfiehlt bei URL-Änderungen eine vorbereitete Zuordnung sowie dauerhafte Weiterleitungen und warnt vor unnötigen Änderungskombinationen. Der Relaunch wird deshalb als kontrollierter Migrationsprozess mit Protokoll, Verantwortlichen und Rückfallplan behandelt.

Kurz zusammengefasst

Die wichtigsten Punkte

  • Alte URLs werden einzeln einem fachlich passenden Ergebnis zugeordnet.
  • Weiterleitungen führen direkt zum endgültigen Ziel.
  • Canonical, interne Links und Sitemap unterstützen dieselbe URL.
  • Nach dem Relaunch werden technische Signale und fachliche Inhalte gemeinsam geprüft.

Quellen und weiterführende Grundlagen

Die verlinkten Primärquellen bieten fachliche Grundlagen und weiterführenden Kontext. Handlungsempfehlungen und Beispiele im Beitrag sind redaktionelle Einordnungen.

Ihr nächster Schritt

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